WAS IST WAS

  1. Kernspintomographie
    Die Kernspintomographie (KST, MRT, MRI) ist ein modernes Diagnoseverfahren, das auf der Basis von elektromagnetischen Wellen in einem starken Magnetfeld Schnittbilder des Menschen erstellt in bisher nicht gekannter Bildqualität. Das Verfahren ist vollkommen unschädlich.

    Es ist vergleichbar mit dem Ultraschall, sogar in der Spätschwangerschaft sind Untersuchungen möglich. Man liegt in einem Tunnel, der zu beiden Seiten hin offen ist. Innerhalb von 15 bis 30 Minuten werden Bilder der entsprechenden Organe aufgenommen.

    Die Kernspintomographie ist geeignet zur Untersuchung des Gehirns und des zentralen Nervensystems, von Bandscheiben- bzw. Wirbelsäulenerkrankungen, von Gelenken, des Bauches, von Arterien und Venen und Weichteilstrukturen (z.B. Muskelverletzungen in der Sportmedizin). Nicht geeignet ist das Verfahren für Patienten mit Herzschrittmachern, einigen Aneurysmaclips und Neurostimulatoren.
     

  2. Computertomographie 
    Es ist das modernste Röntgenverfahren, und erlaubt die Darstellung fast aller Organe mit höchster Detailgenauigkeit in kürzester Zeit. Man liegt nicht in einem Tunnel, sondern in einem Ring. Die eigentliche Untersuchungszeit dauert in unserem Mehrzeilencomputertomographen meist weniger als eine Minute. Untersucht werden Kopf, Hals, Lunge, Bauch, Wirbelsäule und Arterien und teilweise auch Gelenke bzw. Knochen zur Beurteilung der Knochenstruktur.

    Die Knochendichte kann hier am exaktesten erfasst werden. Es ist auch möglich, die Herzkranzgefässe exakt darzustellen und zwar ohne dem Einsatz eines Herzkatheters ("große Sonde"). Man kann auch den gesamten Dickdarm (Colonographie) darstellen in einer Qualität, die vergleichbar ist mit der einer Koloskopie. Wir führen auch gezielte Schmerztherapien bei Bandscheibenerkrankungen unter computertomographischer Kontrolle durch.

    Die Strahlenbelastung ist in der Regel vergleichbar mit der Anfertigung mehrerer Röntgenaufnahmen, dennoch wird in jedem Fall von uns überprüft, ob die Untersuchung wirklich nötig ist.
     

  3. Ultraschall
    Die Ultraschalluntersuchung ist eine praktische und unschädliche Methode zur Beurteilung von Schilddrüsenerkrankungen und Baucherkrankungen sowie zum Teil auch von Gelenken. Zudem ist sie eine sehr wichtige Untersuchungsmethode der weiblichen Brust (ergänzendes Verfahren zu digitalen Mammographie).
     

  4. Digitale Mammographie
    Die Digitale Mammographie ist die Weiterentwicklung der analogen Röntgenologischen Mammographie. Es handelt sich hierbei um eine Röntgenuntersuchung, deren Bildverarbeitung digital erfolgt und somit sowohl eine Verbesserung der Bildqualität als auch eine Reduktion der Strahlenbelastung bewirkt.

    Die Strahlenbelastung in der Digitalen Mammographie ist um etwa 10% verringert und insbesondere die Erkennbarkeit von Mikrokalk (Krebsfrühstadien) ist deutlich verbessert. Wir verfügen auch hier über die modernste technische Ausstattung.
     

  5. Digitale Röntgendiagnostik
    Klassische Untersuchungsmethode des Radiologen zur Diagnose vielfältiger Erkrankungen.Im Vordergrund stehen die Diagnostik der Knochenerkrankungen sowie die Röntgendiagnostik der Lunge und des Herzens. Hierzu zählen auch Magen-Darm-Untersuchungen. Durch die Verwendung eines digitalen Verfahrens konnte auch hier die Strahlenbelastung gesenkt werden.
     

     
  6. Interventionen
    Hinter diesem Begriff verbergen sich die CT-gesteuerte Therapie von Bandscheibenleiden und die CT-gesteuerte Gewinnung von Gewebszylindern mit speziellen Nadeln z. B. bei Tumorleiden.
     

  7. Nuklearmedizinische Diagnostik
    Die Nuklearmedizin ist ein eigenes diagnostisches Fachgebiet, das sich von der Radiologie gänzlich unterscheidet.Mit Hilfe eines Isotops, das in die Vene gespritzt wird, werden die Organe untersucht. Diese Isotope werden im ganzen Körper sehr schnell wieder abgebaut (in der Regel bis zum nächsten Tag).

    Die Strahlenbelastung ist nicht höher als bei der Röntgendiagnostik. Häufig untersuchte Organe sind die Schilddrüse und die Knochen.
     

  8. Nuklearmedizinische Therapie
    In unserem Institut werden auch therapeutische Anwendungen durchgeführt wie die so genannte Radiosynoviorthese.Hierbei werden bei rheumatischen Erkrankungen und schmerzhaftem Gelenkverschleiß radioaktive Substanzen (ß-Strahler) in das entsprechende Gelenk injiziert.

    Dadurch werden die Beschwerden gelindert und die entzündlichen Veränderungen im Gelenk gemindert. Auch ist ein Ausschluss einer Lungenembolie wie mit der Computertomographie möglich.